Tefillin (Gebetsriemen)

Die Tefillin sind zwei lederne Schächtelchen, die Pergament Stückchen mit ausgewählten Torastellen enthalten. Die 4 Toraabschnitte für die Handtefillin sind auf ein einziges Stück Pergament geschrieben, die für den Kopftefillin auf je ein Pergament. Der Text muss Handgeschrieben sein. Lederriemen, Hülsen und das Pergament müssen von koscheren Tieren stammen. Die Schächtelchen sind am Lederriemen (hebräisch: Rezuot) befestigt. Die Riemen für den Arm bestimmten Kästchens muss bei Rechthändern 7mal um die Linken Arm gebunden werden. Bei den Linkshändern um den rechten Arm. Das Ende der Riemen wird noch 3-mal um die Hand und um den Ringfinger gewickelt. Denn so entsteht die Form des hebräischen Wortes „Schadai“ was „Gott“ bedeutet.

Wickelweise der Tefellin soll Juden an Gottes Gebot erinnern. Außerdem steht sie für geistige Loyalität und daran, dass der Jude Gott mit aller Macht und Kraft dienen muss. Frauen dürfen kein Tefellin tragen! Tefellin trägt man ab der Religionsmündigkeit und nur Tagsüber an Wochentagen und nicht an Festtagen.