Mo

27

Jan

2014

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Am Montag, den 27.Januar eröffnen wir um 10.00 Uhr im Städtischen Museum Grevesmühlen die Ausstellung:

 

„Die jüdische Geschichte in Grevesmühlen vom Mittelalter bis zur Gegenwart“

 

Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.

 

Oftmals wird von Touristen und Einheimischen die Frage gestellt: Warum befindet sich in Grevesmühlen ein gut gepflegter jüdischer Friedhof? Die Antwort darauf kennt kaum noch Jemand, aber wir finden sie in der Geschichte unserer Stadt die auf eine lange Tradition jüdischer Mitbewohner zurückblicken kann. Leider droht diese Geschichte in Vergessenheit zu geraten. Außer dem jüdischen Friedhof lassen sich keine Spuren oder zusammenhängende Dokumentationen der jüdischen Gemeinde in Grevesmühlen mehr finden. Ein wichtiges Stück Regionalgeschichte droht in Vergessenheit zu geraten. Mit unserem Projekt soll ein wichtiges Stück Geschichte unserer Stadt erhalten werden. Die letzten Zeichen jüdischer Kultur in Grevesmühlen sollen stärker in das Bewusstsein rücken.

Mit unserer Ausstellung möchten wir zu mehr Verständnis für die Geschichte und das Leben der Jüdischen Bevölkerung beitragen und anhand von Dokumentationen einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Erinnerungskultur leisten.

 

 

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Fr

24

Jan

2014

Ich bin Dein Stern

Do

23

Jan

2014

Im Dialog mit Heinz Bernert

Heute treffen wir uns im Städtischen Museum zu letzten Vorbereitungen für die kommende Ausstellungeröffnung. Wir begrüßen als Gast Heinz Bernert aus Grevesmühlen. Der ehemalige Lehrer für Geschichte und Deutsch hat sich mit Beginn seines Ruhestandes ab 1992 intensicv mit der Gesichte der Juden in Grevesmühlen auseinandergesetzt.
Er erzählt uns  Interessantes aus seinem Leben, beantwortet unsere Fragen und stellt uns Dokumentationen und Materialien zur Verfügung.

 

 

Do

16

Jan

2014

Bewerbung ONTOUR des Jüdischen Museums Berlin

Vom 3. bis 7. März 2014 ist »on.tour - Das Jüdische Museum Berlin macht Schule« in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Wir haben uns beworben und unsere Bewerbungsunterlagen eingereicht. Mit einem Gedicht und einer Zeichnung wollen wir die Jury beiendrucken und für unser Projekt gewinnen.

Sehr geehrtes ONTOUR Team!

Viele unserer Schüler versuchen vor der Wahrheit zu flieh ‘n.
Das Interesse an der jüdischen Kultur an unserer Schule ist knapp
Und darum haben wir uns gedacht,

Dass wir die Begeisterung vielleicht ein bisschen wecken
Und wieder mehr Erinnerungen in unsere Schüler stecken!
Wir haben schon so Einiges von uns aus getan

Zwei Ausstellungen mit viel und eigenem Elan!
Doch die Schüler beeindrucken, das ist schwer

Und unsere Herzen, die bleiben leer.
Die jüdische Kultur ist ein interessantes Gebiet,
Das viele eventuell auch mit sich zieht.

Unsere Projektgruppe versucht viel zu tun,
Dennoch gehen uns die Ideen aus nun.
Über Ihre Anwesenheit würden wir uns herzlich freuen

Und unsere Schüler würden davor auch sicher nicht scheuen!

Eine Zusage von Ihnen wäre echt klasse!
Mit freundlichen Grüßen
Die „Regionalgeschichtsklasse“


Do

19

Dez

2013

Wir feiern Weinukka

Weihnachten und Chanukka haben einiges gemeinsam. Das jüdische Lichterfest findet am 25. Kislew, dem neunten Monat im jüdischen Mondkalender, also meistens im Dezember, statt. Auch das Anzünden von Lichtern zur Zeit der Sonnenwende ist eine Gemeinsamkeit: die Christen haben ihren Adventskranz und die Kerzen am Baum, die Juden entzünden Tag für Tag eine Kerze des achtarmigen Chanukka-Leuchters. Die Annäherung beider Feste ist eine Folge der Kommerzialisierung. Zum Ausklang des Jahres sitzen wir als bei Punsch und Plätzchen und enzünden bei weihnachtlicher Musik die Kerzen des Chanukka Leuchters, nebenbei erklärt uns ein Dokumentarfilm die religiösen Festtage des Judentums, des Islams und des Christentums.

Mo

09

Dez

2013

Zu Besuch in der jüdischen Gemeinde

Do

28

Nov

2013

Im Medienraum wird gearbeitet

Heute widmen wir uns der weiteren inhaltlichen Vorbereitung der Ausstellung zur Geschichte der Jüdischen Bevölkerung in Grevesmühlen. In offener Gruppenarbeit recherchieren und erarbeiten wir Dokumentationen zu folgenden Themen:

-jüdische Geschichte und jüdischer Glauben

-jüdische Kultur und Feste

-jüdische Geschichte in Grevesmühlen Teil 1 und Teil 2

-auf den Spuren jüdischer Geschichte im Stadtarchiv

-auf den Spuren von Max Salomon

-Fotografie, Gestaltung und Recherche von Ausstellungsgegenständen

-Organisation, Ausstellungseröffnung und Rahmenprogramm

 

Do

21

Nov

2013

Der Stadtarchivar zeigt verborgene Schätze

Der Stadtarchivar, Alexander Rehwald, besucht unseren Untericht und hält einen interessanten Vortrg zur Stadtgeschichte. Er zeigt Auszüge aus der Stadtchronik und seltene Dokumente und Karten aus dem Archiv der Stadt Grevesühlen und berichtet über seine verantwortungsvollen Aufgaben.

Do

14

Nov

2013

Besuch im Städtischen Museum

Wir besuchen das Städtische Museum Grevesmühlen. Die Museumsleiterin Frau Safarjan gibt einen Einblick in ihre Arbeit und führt durch das Museum. Die Ausstellung zur Stadtgeschichte und zum Untergang der Cap Arkona sind besonders interessant. In einem Kurzfilm werden die tragischen Ereignisse der letzten Kriegstage im Mai 1945 in der Lübecker Bucht beschrieben.

Di

12

Nov

2013

Austellungseröffnung und Titelverleihung : Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage

Die Ausstellung zeigte Fotografien von Petra Steffan und Gerd Giese vom Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee und wurde  im Rahmen unseres Projektes anlässlich der Aktionswoche gegen Antisemitismus gezeigt. Der jüdische Friedhof im Bezirk Weißensee ist einer der größten und schönsten jüdischen Friedhöfe Europas. Zahlreiche Berliner Persönlichkeiten sind hier beigesetzt. Nach der Ausstellungseröffnung waren Interessierte eingeladen sich  den Dokumentarfilm "Im Himmel unter der Erde" von Britta Wauer  anzusehen.

Bereits seit mehreren Jahren setzt das Gymnasium am Tannenberg immer wieder mit verschiedenen Projekten ein Zeichen gegen Gewalt-Rechtsextremismus-Rassismus und jeglicher Form von Diskriminierung. Sowohl die Schüler, Lehrer als auch Mitarbeiter der Schule zeigten mit einer Unterschriftenaktion und dem Projekttag "Meine Schule bewegt mich" am 11.10.13 ihr Engagement gegen Rassismus. Damit wird dem GAT nach Antrag der Titel "Schule ohne Rassismus-Schule mit Corage" vom Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg im Rahmen der "Aktion Courage" verliehen. Als Patin dieser Aktion konnte dafür Model Sabrina Elsner gewonnen werden.

Di

12

Nov

2013

Einladung zur Austellungseröffnung "Momente der Besinnung"


Do

07

Nov

2013

Vorbereitung der Ausstellung

Heute bauen wir die Ausstellung im Foyer des Gymnasiums auf. An Aufstellern befestigen wir die Fototafeln und gestalten eine Wand mit Erläuterungen zu unserer Projektarbeit. Eine Schülergruppe beschäftigt sich mit der Vorbereitung der Rede zur Ausstellungseröffnung eine weitere mit der Gestaltung des Rahmenprogramms.

 

Do

24

Okt

2013

Unsere Webseite

Im Medienraum gestalten wir gemeinsam die Webseite für unsere Projektseite:

 

www.spurensuche-grevesmuehlen/jimdo.com

 

Hier werden künftig alle Aktivitäten im Rahmen unseres Projektes dokumentiert. Veranstaltungen und Termine werden bekanntgegeben bekannt gegeben und wir haben die Möglichkeit, die Projektergebnisse zu dokumentieren und zu veröffentlichen.

Do

10

Okt

2013

Der jüdische Friedhof Grevesmühlen

Heute besuchte wir den jüdischen Friedhof am Vielbecker See in Grevesmühlen. Dieser wurde 1856 von der damaligen jüdischen Gemeinde erworben, jedoch erst 1877 für Bestattungen freigegeben.

Die Ereignisse der Reichskristallnacht vom 09. zum 10.November1938 nahmen die Nationalsozialisten zum Anlaß, den jüdischen Friedhof komplett zu zerstören. Heute erinnert und mahnt ein Gedenkstein an diese Ereignisse.

Do

26

Sep

2013

"Im Himmel unter der Erde"

In Vorbereitung auf die Ausstellung nahmen wir heute die Besichtigung des Foyers im Gymnasium vor. Gemeinsam trafen wir eine Auswahl der Standorte für die Ausstellung "Momente der Besinnung" bei der 30 schwarz-weiss  Fotografien vom Jüdischen Friedhof Berlin Weißensee zu sehen sein werden.

Im Anschluss sahen wir uns einen ersten Teil des Dokumentarfilms: "Im Himmel unter der Erde" , von Britta Wauer an und beschlossen, ihn im Rahmen der Ausstellungseröffnung im Foyer des Gymnasiums zu zeigen.

Do

12

Sep

2013

Jüdische Kultur und Jüdische Geschichte

In einem Workshop erarbeiteten wir Vorträge zu folgenden Themen der jüdischen Kultur und der jüdischen Geschichte:

  • jüdisches Leben, Feste der Juden, jüdische Hochzeit, Tod und Trauer, koscheres Leben, jüdischer Humor
  • Entestehung des Judentums,Abraham, Synagoge, Juden und Muslime, Juden und Christen

Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen die Ergebnisse ihrer  Recherchearbeiten in Form von Vorträgen zu den einzelnen Themen.

Do

05

Sep

2013

"Nacht und Nebel" ein Dokumentarfilm

Gemeinsam mit dem Geschichtslehrer sahen wir den Film:

Nacht und Nebel (Originaltitel: Nuit et brouillard), er ist ein französischer Dokumentarfilm über die so genannte Nacht-und-Nebel-Aktion des NS-Staates, bei der des Widerstandes verdächtige Personen spurlos verschwanden und heimlich in die Konzentrationslager des Dritten Reichs deportiert wurden. Der Film wurde 1955 von Anatole Dauman auf Initiative des Historikers Henri Michel produziert. Regie führte Alain Resnais. Die Filmmusik schrieb Hanns Eisler.

Im gemeinsamen Gespräch, werteten wir den Film anschließen aus.

 

Do

22

Aug

2013

"Das Leben ist schön" Teil 2

Der zweite Teil des Films beginnt mit der Deportation von Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager. Dora lässt sich freiwillig ebenfalls in das Lager bringen, dessen Insassen unter unmenschlichen Bedingungen zu schwerer Arbeit gezwungen werden. Um seinen Sohn zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt ihm Guido, der Aufenthalt sei ein kompliziertes Spiel, dessen Regeln sie genau einhalten müssten, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen. Hierbei versucht der Vater alles Mögliche, um seinem Sohn den Aufenthalt im Lager so angenehm wie möglich zu gestalten und die Fassade der Täuschung aufrechtzuerhalten.

 

Als bei Kriegsende das Lager in Aufruhr gerät, verkleidet sich Guido als Frau, um so unerkannt in die Frauenabteilung zu gelangen und dort seine Frau Dora zu suchen. Doch er wird entdeckt und erschossen, während sich Giosuè, immer noch nichtsahnend und den letzten Instruktionen des Vaters folgend, versteckt hält. Am nächsten Tag wird das Kind im verlassenen Lager von einem amerikanischen Panzerfahrer aufgelesen und mitgenommen, weswegen es sich im Glauben wähnt, das Spiel tatsächlich gewonnen zu haben. Bald darauf findet Giosuè seine Mutter wieder. Der Film endet mit seinen Worten „Dies ist meine Geschichte, dies ist das Opfer, welches mein Vater erbracht hat, dies war sein Geschenk an mich. Wir haben das Spiel gewonnen."

Do

15

Aug

2013

"Das Leben ist schön" Teil 1

Filmvorführung des Fimes "Das Leben ist schön" in zwei Teilen mit anschließender Diskussion zum Filminhalt

 

Die Tragikomödie spielt am Rande des Zweiten Weltkriegs und besteht aus zwei Handlungsabschnitten, die etwa gleich lang sind. Die erste Hälfte erzählt davon, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert, seiner „geliebten Prinzessin“ Dora den Hof macht und sie schließlich als Ehefrau gewinnt. Während Dora in einer italienischen Kleinstadt als Lehrerin tätig ist, betreibt Guido eine kleine Buchhandlung, in welcher der gemeinsame Sohn Giosuè bisweilen mithilft. Dass sich Giosuè mit einem Spielzeugpanzer vergnügt, bekommt im zweiten Teil der Geschichte seine Bedeutung

Do

08

Aug

2013

Projektstart

Auf Initiative der Stadt Grevesmühlen, wurde das Projekt gemeinsam mit dem Schulförderverein an unserer Schule initiiert. Insgesamt meldeten sich 23 Schüler der 10. Klasse für das Projekt "Die Jüdische Geschichte in Grevesmühlen vom Mittellater bis zur Gegenwart".

Die Projektleiterin stellte den Zeitplan und die Ziele des Projektes vor, anschließend teilten wir uns in Arbeitsgruppen auf und erarbeiteten unter ihrer Anleitung die Projektskizze und einen Antrag auf Projektförderung.